Nichts in Besitz zu nehmen
Diese Freiheit – eine Weite.
Der sie hat – dem kann nichts genommen werden.
Dem fließt alles wie es ist.
Er will nichts.
Kein Ergreifen der Gedanken,
wie es „sollte“ „müsste“,
nichts im Außen, noch im Innern.
Keine Form will er biegen,
nach links, rechts, oben oder unten.
Auch im Herzen lässt er es kommen und gehen.
Er folgt dem Fluss,
wie ein Bach sich schlängelt durch das Tal
Nichts in Besitz zu nehmen,
ist selbst das Fließen zu werden,
in der Freude der Begegnung,
entlang des Ufers strömen und
doch im Wasser sein.
O ´Lebendigkeit!









