Jeder von uns hat einen Kern, der heilig ist. Er ist die heilige Würde, die in uns allen innewohnt, unabhängig wo wir leben, was wir tun, welcher Religion wir angehören, ob wir Putin oder Trump heißen.
Diese Heiligkeit kann uns niemand wegnehmen. Aber sie gehört uns nicht, es nicht deine oder meine. Sie ist uns allen geschenkt. Unsere Aufgabe als Mensch ist, sie zu entdecken, sie ganz frei zu legen und sie zu leben. Darin liegt unser Glück. Das Heilige, die Perle der Einzigartigkeit, die in uns hineingelegt wurde, sie in die Welt zu tragen und zu verkörpern. Wenn wir unserem einzigartigen Weg , unserem inneren Auftrag folgen, werden wir glücklich.
Unsere innere Arbeit besteht darin, den heiligen Kern freiizulegen. Auch wenn sich wieder Schleier über unseren Wesenskern legen mögen, lohnt es sich dran zu bleiben. Unsere Arbeit hört nicht auf. Sagen wir JA zu all den Herausforderungen, die gewesen sind und die kommen mögen. Wir können an den Qualitäten unserer Beziehungen erkennen, wie fruchtbar unsere innere Arbeit ist. Es zeigt sich an der Beziehung zu mir selbst und an den Beziehungen zu den Mitmenschen.
Kann ich das Heilige in Putin erkennen? Kann ich bedingungslos JA sagen zu mir und den anderen? Habe ich mir vergeben und kann ich Kontakt zu dem heiligen Teil in mir aufnehmen? Versuchen wir immer wieder den Weg dorthin frei zu machen und die Liebe fließen zu lassen bis sie uns ganz überströmt bis hin zu den Menschen, die für uns schwierig erscheinen.
Spirituell zu sein, bedeutet ganz Mensch zu sein. Wir werden immer wieder herausfallen aus dieser Aufgabe, aber wir können immer wieder beginnen. Wir können uns helfen, uns gegenseitig an die Heiligkeit zu erinnern. Üben wir uns darin zu lieben. Je mehr Menschen wirklich lieben, desto mehr Einheit werden wir auf dieser Erde finden. Bis wir uns ausdehnen zu einem Königreich der Herzen. Das ist die einzige Aufgabe – finden wir die Liebe/das Heilige in uns.
22.3.26
Inspiriert von Anna Gamma, Ken Wilber #pioneersofchange









