Uns zurücknehmen von dem vielen,
ein einfaches Leben leben, sagt sich leicht.
Es zeigt sich
soo viel, soo schnell, soo laut!
So viel Informationen,
so viel Waren,
so viel Regeln, Gebote,
so viel Auswahl,
so viele Zahlen, Daten, Fakten,
so viel Wirtschaft,
so viel Politik,
so viel Angst!
So schnell Zerstörung!
So schnell kaputtes Vertrauen!
So schnell Urteile!
So schnell Wut!
So schnell Hass!
So schnell unser Handeln!
So laut der Schrei der Erde!
So laut der Lärm der Welt!
So laut die Unzufriedenheit!
So laut die Gier!
So laut der Neid!
So laut die Sucht nach Ehre und Haben!
So laut der Stolz!
„Das Einfache“ braucht NICHTS,
um sich zu entfalten,
als mich zurückzunehmen.
Es zeigt sich das Bleibende,
das ich nicht machen kann.
Es ist das, was sich uns schenkt,
das Leben selbst uns gibt.
Das ist nicht schnell, nicht laut, nicht viel.
In meiner Zurücknahme ist es da,
scheint es durch.
Ich handle nicht,
ich halte still _________
Es ordnet sich.
Hervor tritt das Einfache – das Glück.
20.6.26









