Das Unsichtbare ist so groß, so weit – wir können es nicht fassen –
Das Unbegreifliche – es ist da und wir sehen es nicht
Wir können die Liebe, unser Licht nicht fangen, nicht die Luft, den Wind und doch sind sie da.
Die Verdinglichung der Welt – sie greift um sich
Wir wollen kontrollieren, alles begreifen, messen und merken nicht wie das unsere Seele untergräbt.
Unsere Seele – ewig – sie will sich entfalten – sie will Raum, um der Liebe zu begegnen
Stattdessen versuchen wir das Unsichtbare in Gestalten, Formen zu pressen, allem einen Namen zu geben, um unsere Ängste in Zaum zu halten.
Wir haben verlernt uns in Staunen versetzen zu lassen, uns berühren zu lassen, offene Fragen stehen zu lassen und uns im Vertrauen fallen zu lassen – vor einer Ergriffenheit wie nur die Liebe es vermag.
Einfach das Unbegreifliche, unser Licht scheinen lassen, Raum geben, es wahrnehmen, aufnehmen und uns irgendwann ganz einnehmen lassen, bis sie uns in allen Schichten durchdringen kann. Wie weit ist das möglich? Wollen wir es wagen? JA ich will.
So unendlich weit möchte ich gerne mein Herz machen, meiner Seele so viel Raum geben, dass sie sich so entfaltet bis jede Zelle vor lauter Freude übergeht und der Geist nur mehr lauschen kann – das Licht sich breitet hinaus in das Unendliche…..
(10.2.26 Christine Brandl)









