Den Tag willkommen heißen mit meiner Freude, mit meiner Verbindung mit Dir.
Du nährst mich, du nährst den Frieden, den ich bei dir finde.
Die Unvollkommenheit hat Platz – Raum, sie darf sich verwandeln zu einer Selbstverständlichkeit, zur Gabe Gottes, die mir dient zu wachsen.
All meine Urteile sehend, die ich mir mache.
Ich werde dir ähnlicher, indem ich erkenne meine Unvollkommenheit, sie liebend annehme und darüber hinauswachse.
Wachsen in der Liebe zu mir und damit zu allen Wesen, in der die Herrlichkeit Gottes liegt, in dem ich mich erhebe, darüber hinaus erhebe, nicht in einer Überheblichkeit, sondern in der liebenden Akzeptanz von allem, groß – klein, jung – alt, gut – schlecht ……
Diese Zuschreibungen habe ich geschaffen. In der Liebe fallen sie weg, sie werden bedeutungslos.
Erhebe ich mich in der Liebe, dann lerne ich mich anders auszudrücken, anders zu kommunizieren.
Viele Worte fallen dann weg.
Vielmehr schaue ich mit liebenden Augen, lausche ich mit liebendem Herzen.
Diese Sprache ist frei von Trennung, Unterscheidung zwischen gut und böse schön, nicht schön. Sie sieht darüber hinaus, s
Sie sieht das Zusammenspiel des Lebens, dem Verflochtenem, wie die Wurzeln unter die Erde, die sich nähren, sich unterstützen, halten und Leben ermöglichen.
So wie das Weibliche im Männlichen sich eint und das Männliche im Weiblichen. Kein entweder oder sondern auch.
Ich unterscheide, differenziere, weil ich nicht erkenne, dass das Zusammenwirken aller Dinge größer ist als ich je imstande bin mit dem Kopf zu erfassen.
Die Liebe, das Wachsen darin, das braucht meine Übung.
Dazu bin ich hier.
In dieser Übung wächst auch mein Vertrauen. Ich gedeihe mit meiner Anstrengung, meiner Absicht, meiner Bitte offen zu bleiben für das auf mich Zukommende, im Wohlwollen für alles, was mir begegnet.
Oft ist mir Liebe zunächst zu groß, aber dann versuche ich es mit Wohlwollen.
Jeder Schritt dahin ist Wachsen, st Stärken, ist Näherkommen dem Nächsten und damit näher zu meinem Herzen, meinem Wesenskern, ein ähnlicher werden der Verbindung zu dem großen Ganzen.
Darin leuchtet mein Sinn. Darin keimt meine Freude auf, wann immer ich das berühre. So wird mir allmählich die Übung zur Freude und zur Verheißung.
2.9.26









