Das Gehirn ist nicht das geeignete Instrument, um dem Tod seinen Stachel zu nehmen. 

Es ist das Herz.

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Trauer und Vergänglichkeit sind unvermeidliche Teile unseres Daseins. Wir wissen es und doch sind wir in den Momenten, in denen sie uns berühren, zutiefst betroffen. Das Wissen schützt uns nicht vor dem Erleben. Die Erfahrung, eine lebensbedrohliche Diagnose zu bekommen oder einen geliebten Menschen zu verlieren, schmerzt unendlich.

So gerne möchten wir diesen tiefen Schmerz einfach abschütteln und doch gelingt es uns nicht. Wir können uns nicht vor den schmerzlichen Empfindungen bewahren, so als gehörten sie nicht zu uns. Sie sind Teil unseres Lebens, Ihres Lebens und auch meines Lebens. Als Trauerbegleiterin und Sterbebegleiterin sehe ich mich berufen, Ihnen zu helfen, einen Weg zu finden, diesen Schmerz zu begreifen, ihn zu integrieren und ihn als eine wertvolle Erfahrung anzunehmen.

„Lernet zu sterben und Ihr werdet lernen zu leben“, sagte Sogyal Rinpoche. Der Tod lässt sich nicht vermeiden – er ist unser größter Lehrer.

Compassionate Being